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Der Hildesheimer Mariendom

Am 15. August 2014 wurde der Dom wiedereröffnet. Für rund 35 Millionen Euro, die sich aus Geldern von der EU, dem Bund, dem Land, Stiftungen und dem Bistum sowie aus Spenden zusammensetzten, wurden Dom und Domhof saniert, das Dom-Museum wurde erweitert. Das Architekturbüro Schilling aus Köln, Gewinner eines Wettbewerbs, den das Domkapitel im Jahr 2005 als Bauherr ausgeschrieben hatte, hat im Dominneren sowohl die historischen Bauetappen als auch die ursprünglichen romanischen Bau- und Stilelemente deutlicher zur Geltung gebracht. Bernwardtür, Taufbecken, Heziloleuchter, Irminsäule und Epiphaniusschrein sowie andere Kunstwerke wird der Besucher teils an neuen Standorten im Dom wiederfinden. Das Westwerk und die Seitenkapellen wurden neu gestaltet und die Steinbergkapelle im Nordparadies erstmals geöffnet. Die bislang als Sakristei genutzte Laurentiuskapelle wird nun als Gottesdienstraum genutzt und die Zugänge zur Krypta wurden zurückverlegt. Altar, Hochchor und Orgel wurden erneuert. Eine Gruft für die verstorbenen Bischöfe gehört zu den neu geschaffenen Orten im Dom.