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Bergwerk Rammelsberg

Weit mehr als 1000 Jahre wurde am Rammelsberg in einer der größten zusammenhängenden Erzlagerstätten der Welt ununterbrochen Erz abgebaut. Die damit verbundenen montanhistorischen Sachzeugen sind zu Recht Deutschlands erstes UNESCO-Weltkulturerbe der Technik geworden. Bei Besucherführungen über und unter Tage sind beeindruckende Montandenkmale aus neun Jahrhunderten und spannende Zeugnisse menschlicher Arbeit zu sehen. 

In den 200 Jahre alten Roeder-Stollen fährt man zu Fuß ein – durch schmale Strecken, weite Radstuben und vorbei an hölzernen Wasserrädern. Zu den Maschinen des modernen Bergbaus gelangt man dagegen mit der Grubenbahn. Hautnah spürt man die Bedingungen der Arbeit der Bergleute, die trotz aller Technik immer hart und gefährlich war. Während der Abenteuer-Tour taucht man in den farbenprächtigen 800 Jahre alten Rathstiefsten Stollen ein. 

In den Übertageanlagen befindet sich eines der spannendsten Bergbaumuseen Europas. Die markante Erzaufbereitung der Architekten Fritz Schupp und Martin Kremmer, die auch Zeche Zollverein in Essen entwarfen, wird durch einen Schrägaufzug erschlossen. Die Werkssiedlung und eine Kulturlandschaft aus Bergwiesen, Halden, Erzfuhrwegen und Relikten des Bergdorfs verbinden das Bergwerk Rammelsberg mit der Altstadt von Goslar.